Pressemeldung: Startschuss für Einmal ohne, bitte

rehab republic startete am Donnerstag, den 14.02.2019, eine Kampagne zur Abfallvermeidung beim Einkaufen. In einigen Monaten soll in über 1.000 kooperierenden Läden der verpackungsfreie Einkauf ermöglicht werden. Münchens Kommunalreferentin Kristina Frank und Umweltreferentin Stephanie Jacobs unterstützen den Start am Viktualienmarkt.

Immer mehr Menschen wollen anders konsumieren, Müll und Plastik vermeiden und umweltbewusster leben. Aber wie fängt man damit an?

Heute wurde auf dem Münchner Viktualienmarkt der Startschuss für das Label Einmal ohne, bitte gegeben. Ein Sticker zeigt Kund*innen, wo sie ihre Lebensmittel direkt in selbst mitgebrachte Boxen oder Einkaufsbeutel bekommen. Auf der dazugehörigen Internetseite weist eine digitale Karte den Weg zum nächsten Unverpackt-Einkauf und Aufsteller sowie Merkblatt informieren nicht nur die Verbraucher*innen, sondern auch das Verkaufspersonal. Einmal ohne, bitte ist eine Kampagne des Münchner Vereins rehab republic, eines Kreativkollektivs, das mit interaktiven Formaten das Bewusstsein für eine nachhaltige Gesellschaft fördert. „Plastik und Müll vermeiden kann jede*r. Unser Sticker motiviert zum Unverpackt-Einkauf, senkt Hemmschwellen und schafft Klarheit“, erklärt Johanna Koch, Leiterin des Projekts.

Die Münchner Kommunalreferentin und 1. Werkleiterin des AWM Kristina Frank und Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt, zeigten sich beim Pressetermin begeistert: „Das ist genau das, was wir hier brauchen in unserer Stadt. Bewusstseinsbildung und es gleichzeitig den Leuten so leicht wie möglich zu machen, auf Plastik zu verzichten“, verkündete Stephanie Jacobs. Beide testeten im Anschluss den Unverpackt-Einkauf an der Theke.

„Mein Motto ist: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Daher finde ich die Kampagne genial“, meinte Kristina Frank.

Foto von Stephanie Jacobs, Kristina Frank und Johanna Koch, die einen Riesensticker von „Einmal ohne, bitte“ in einem Lebensmittelgeschäft hochhalten
Fotografin: Zsofia Mia Molnar

Schon zum Startschuss der Kampagne machen über 40 Läden und Ketten mit. Das Spektrum reicht dabei vom Bioladen über den Supermarkt bis hin zur Bäckerei, zur Metzgerei und zum Take-away-Restaurant. Markus Brandl, Geschäftsführer der Vinzenzmurr GmbH war der erste Kooperationspartner, der sich den Sticker an seine Ladentheke klebte.

Umgesetzt wird dies über einen Sticker, den die Läden anbringen, sowie über eine Internetplattform, von der die mitmachenden Kooperationspartner*innen auf einer interaktiven Karte ganz unkompliziert abgerufen werden können. Auf diese Weise entsteht eine übersichtliche Transparenz, die Vorteile für die Händler*innen und für die Kund*innen hat. Es profitieren also alle davon.

„Unser Ziel ist es, in den nächsten Monaten über 1.000 Läden als Kooperationspartner von Einmal ohne, bitte zu gewinnen, damit wir für möglichst viele Kund*innen das verpackungsfreie Einkaufen leichter machen können“, sagt Johanna Koch. Auf Kund*innenseite sei, wie sie aus zahlreichen Rückmeldungen weiß, das Interesse jedenfalls riesig. Viele konnten den Startschuss gar nicht mehr erwarten.

Die Kampagne startet vorerst in München, soll dann aber bald auch auf weitere Städte und Gemeinden ausgeweitet werden.

Die Kampagne Einmal ohne, bitte wird initiiert von rehab republic e. V., einem gemeinnützigen Verein aus München, der seit vielen Jahren mit interaktiven Formaten und der nötigen Freude an einer nachhaltigeren Gesellschaft bastelt.

Neun Teammitglieder, die einen Riesensticker von „Einmal ohne, bitte“ hochhalten und jubeln
Fotografin: Zsofia Mia Molnar

Infos: www.einmalohnebitte.de

Presseansprechpartnerin:
Johanna Koch
+49 (0) 171 9115788
hallo@einmalohnebitte.de